Mediendokumentation 51. Schweizer Künstlerbörse der ktv PreisträgerInnen & Preise Schweizer KleinKunstPreis der ktv Jedes Jahr setzt sich eine professionelle Jury aus Kultur und Kunst zusammen und vergibt den Schweizer KleinKunstPreis der ktv– Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz. Verliehen wird der Schweizer KleinKunstPreis an die oder den Künstler mit dem jeweils überzeugendsten, auffallendsten, hervorragendsten Gesamtwerk. Der Schweizer KleinKunstPreis der ktv umfasst: - Preissumme 10'000 Franken. - Trophäe Schweizer KleinKunstPreis. - Auftritt an der Internationalen Kulturbörse Freiburg im Breisgau. - Atelierwoche im Künstlerhaus Casa Pantrovà in Carona (Tessin). 2010: Ueli Bichsel Ueli Bichsel (57) ist eine Art Schelm in seinen eigenen Geschichten, in seinem hochästhetischen Theater. Ueli Bichsel ist kein klassischer Clown, aber beim näheren Hinschauen eben doch ein richtiger Clown, und zwar einer, der fast alles kann, und das, was er nicht kann, so geschickt – und verschmitzt – überbrückt, dass es geradezu genialisch anmutet. Ueli Bichsels Poesie ist massgeschneidert, sie entsteht, quasi als Geschenk, aus der Intensität der Arbeit; er verkörpert den klugen Clown genauso wie den lustigen Schauspieler. Und obenauf ist er ein Tausendsassa, ein Sprachakrobat und Bühnenbildzauberer. Nach 17 Jahren mit dem Duo «Die Lufthunde» und 13 Jahren mit dem Circus-Theater «Federlos» weltweit unterwegs, folgte «Das Leben ist schon lustig genug» mit Gardi Hutter, dann sein autobiographisches Solo «Log.», und mit der jetzigen Partnerin Silvana Gargiulo «Pec and Fevvers» und «Ex – hübenwiedrüben». Weitere Informatonen: uelibichsel.ch Bisherige PreisträgerInnen 1993 Mark Wetter 1994 Tandem Tinta Blu (Cornelia Montani, Joe Sebastian Fenner) 1995 Michael von der Heide 1996 Bubble town (Erika Stucky, Marco Raoult, Marc Burgauer) 1997 Stimmhorn (Christian Zehnder, Balthasar Streiff) 1998 Thierry Romanens 1999 Ursus & Nadeschkin (Nadja Sieger, Urs Wehrli) und Pfannestil Chammer Sexdeet (Res Wepfer, Peter Rinderknecht, Simon Hostettler) 2000 Markus Zohner Theater Compagnie (Markus Zohner, Patrizia Barbuiani) 2001 Musique Simili (Line Loddo, Juliette Du Pasquier, Marc Hänsenberger, Roland Kneubühler) 2002 Ferruccio Cainero 2003 Alex Porter 2004 Andreas Thiel und Jean Claude Sassine 2005 Gardi Hutter 2006 Peter Wyssbrod 2007 Joachim Rittmeyer 2008 Massimo Rocchi / Daniele Finzi Pasca 2009 Yann Lambiel Schweizer InnovationsPreis der ktv Der Schweizer InnovationsPreis der ktv wird seit 2001 für innovatives Schaffen, Originalität und Qualität verliehen. Ausgezeichnet werden Ideen, Produktionen, die neu- und einzigartig oder originell sind, die ungewöhnliche Ansätze verfolgen und professionell realisiert sind. Eine Fachjury wählt die oder den PreisträgerIn. Der Schweizer InnovationsPreis umfasst: - Preissumme 6'000 Franken. - Trophäe Schweizer InnovationsPreis. - Auftritt an der Internationalen Kulturbörse Feiburg im Breisgau. - Atelierwoche im Künstlerhaus Casa Pantrovà in Carona (Tessin). Dies wird ermöglicht durch die Unterstützung vom Migros-Kulturprozent. 2010: Martin O. Martin O. ist ein stimmlicher Weltenbummler. Wie kaum ein anderer besitzt er das Talent, mit seiner Stimme alle möglichen und scheinbar unmöglichen akustischen Gebilde nachzuahmen. Diese nimmt er auf und übersingt seine eigenen Klangfolgen so lange, bis ein vielstimmiger Chor erschallt – obwohl er immer noch solo auf der Bühne steht. Natürlich ist Martin O. nicht der Einzige, der einen Live-Sampler bedienen kann. Aber kaum einer ist dabei so präzise, und kaum einer kann seiner Kehle derart unglaubliche Töne entlocken. Perfekt abgemischt, ermöglichen diese eine völlig neuartige Klangerfahrung. Für seine onomatopoetischen – lautmalerischen – Klangkompositionen macht Martin O. sich das Volksliedgut genau so zunutze wie Pop und Klassik. Und mit seiner wunderbaren Gesangsstimme legt er Klangteppiche, über die er leichtfüssige Loops, Jodler, Rapeinlagen und sonst allerlei Melodien wirbeln lässt. Martin O. tanzt nicht nur mit Stimmen, sondern auch mit deren Echos, die er in hübschen Paaren über den Klangtanzboden schweben lässt. Weitere Informationen: martin-o.ch Bisherige PreisträgerInnen 2001 La satire continue mit «Zytdruck» (Ueli Ackermann, Jost Auf der Maur, Aernschd Born, Daniel Buser, Myrtha Hürbi, Silvia Jost, Sandra Moser, Jürg Seiberth, Roland Suter, Josef Zindel) 2002 Geholten Stühle mit «Watching God» (Gerhard Meister, Andres Lutz) 2003 Compagnie Gloria rigole mit «Francis et les Grandes Dames – Ein Stück weit Folklore» (Simon Desbordes, Michèle Gurtner, Léopold Rabus, Fiamma-Maria Camesi) 2004 Ohne Rolf mit «Blattrand», ein abendfüllendes Stück Papier (Christof Wolfisberg, Jonas Anderhub). 2005 Stahlbergerheuss mit «Musik & Mechanik» (Manuel Stahlberger, Stefan Heuss) 2006 Theater Extrapol mit «Guten Tag, ich heisse Hans» (Laure Donzé, Camille Rebetez, Nicole Grédy, Martine Corbat, Lionel Frésard, Diego Todeschini, Lucienne Olgiati, Antoine Kauffmann, Jérôme Bueche, Coline Vergez) 2007 Volk & Glory mit «Rest.Glück» (Ursina Gregori, Christina Volk) 2008 Zimmermann de Perrot mit «GaffAff» (Martin Zimmermann und Dimitri de Perrot) 2009 Monique Schnyder mit «Damioscha»