Mediendokumentation 50. Schweizer Künstlerbörse der ktv PreisträgerInnen & Preise Schweizer KleinKunstPreis der ktv Der Schweizer KleinKunstPreis der ktv wird alljährlich von der ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz, vergeben. Die Jury setzt sich zusammen aus hochkarätigen Personen aus Kultur und Kunst, wird der Sprachenvielfalt gerecht und ist landesweit flächendeckend. Die rund 300 aktiven Kleintheater der Schweiz nominieren ihre FavoritInnen, aus welchen die Jury den oder die PreisträgerIn kürt. Der Schweizer KleinKunstPreis wird also auch mit seinem Auswahlverfahren der Demokratie unseres vielfältigen und viersprachigen Landes gerecht. Vergeben wird der Schweizer KleinKunstPreis der ktv für besondere, auffallende, hervorragende Leistungen im Bereich der KleinKunst. 2009: Yann Lambiel Yann Lambiel (35) gilt als Meister der Imitation. Im Nu wird er zu Pascal Couchepin, zu Stéphane Lambiel oder zu Ruth Dreifuss. Sein scheinbar unscheinbares Gesicht nimmt dabei verblüffend ähnliche Ausdrücke an. Eine kleine Geste, ein Augenzwinkern reicht aus, um zu erkennen, wen Yann Lambiel imitiert. Seine Programme bestehen aus raffinierten Imitations-Kompositionen von Prominenten, PolitikerInnen und weiteren öffentlichen Personen. Für seine hervorragenden Bühnenprogramme erhält Yann Lambiel den Schweizer KleinKunstPreis 2009 der ktv. Produktionen: - Satires obligatoires. - Patinage satirique. - Délits de Suisse. - Special cantine. Weitere Informationen www.yannlambiel.ch Bisherige PreisträgerInnen 1993 Mark Wetter. 1994 Tandem Tinta Blu (Cornelia Montani, Joe Sebastian Fenner). 1995 Michael von der Heide. 1996 Bubble town (Erika Stucky, Marco Raoult, Marc Burgauer). 1997 Stimmhorn (Christian Zehnder, Balthasar Streiff). 1998 Thierry Romanens. 1999 Ursus & Nadeschkin (Nadja Sieger, Urs Wehrli) und Pfannestil Chammer Sexdeet (Res Wepfer, Peter Rinderknecht, Simon Hostettler). 2000 Markus Zohner Theater Compagnie (Markus Zohner, Patrizia Barbuiani). 2001 Musique Simili (Line Loddo, Juliette Du Pasquier, Marc Hänsenberger, Roland Kneubühler). 2002 Ferruccio Cainero. 2003 Alex Porter. 2004 Andreas Thiel und Jean Claude Sassine. 2005 Gardi Hutter. 2006 Peter Wyssbrod. 2007 Joachim Rittmeyer. 2008 Massimo Rocchi / Daniele Finzi Pasca. 2009 Yann Lambiel. Schweizer InnovationsPreis der ktv Der Schweizer InnovationsPreis wird seit 2001 von der ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz, verliehen. Ausgezeichnet werden Produktionen, welche durch Eigenständigkeit bestechen und durch Innovation überraschen. Dem kreativen und ambitionierten Bühnenschaffen in der Schweiz soll damit gebührend Tribut gezollt werden. Der oder die PreisträgerIn wird von einer Fachjury aus Kunst und Kultur der Schweiz eruiert. 2009: Monique Schnyder Wenn die Tanzartistin Monique Schnyder die Bühne betritt, ist sie die Göttin, die schöpft, zerstört und aus den Trümmern neue Geschöpfe erstehen lässt. Sie braucht dazu ihren Körper, zuweilen grad wie Gott sie schuf, und verwandelt damit die Bühne in eine schöne neue Welt, in der ihre eigenen Spielregeln gelten. Die Geschöpfe, die Monique Schnyder entstehen lässt, verkörpert sie alle selbst und bedient sich dazu aus allen möglichen Tiegeln und Töpfen der darstellenden Kunst. Monique Schnyder lebt, zaubert, lacht, tanzt; wie sie sich bewegt, das bewegt den Zuschauer, und dafür wird ihr der Schweizer InnovationsPreis 2009 der ktv übergeben. Produktionen: - Pagliaccia. - Mamalou. - Damioscha. Weitere Informationen: www.moniqueschnyder.ch Bisherige PreisträgerInnen 2001 La satire continue mit «Zytdruck» (Ueli Ackermann, Jost Auf der Maur, Aernschd Born, Daniel Buser, Myrtha Hürbi, Silvia Jost, Sandra Moser, Jürg Seiberth, Roland Suter, Josef Zindel). 2002 Geholten Stühle mit «Watching God» (Gerhard Meister, Andres Lutz). 2003 Compagnie Gloria rigole mit «Francis et les Grandes Dames – Ein Stück weit Folklore» (Simon Desbordes, Michèle Gurtner, Léopold Rabus, Fiamma-Maria Camesi). 2004 Ohne Rolf mit «Blattrand», ein abendfüllendes Stück Papier (Christof Wolfisberg, Jonas Anderhub). 2005 Stahlbergerheuss mit «Musik & Mechanik» (Manuel Stahlberger, Stefan Heuss). 2006 Theater Extrapol mit «Guten Tag, ich heisse Hans» (Laure Donzé, Camille Rebetez, Nicole Grédy, Martine Corbat, Lionel Frésard, Diego Todeschini, Lucienne Olgiati, Antoine Kauffmann, Jérôme Bueche, Coline Vergez). 2007 Volk & Glory mit «Rest.Glück» (Ursina Gregori, Christina Volk). 2008 Zimmermann de Perrot mit «GaffAff» (Martin Zimmermann und Dimitri de Perrot). 2009 Monique Schnyder Visual Theatre. EhrenPreis der ktv Der EhrenPreis der ktv wird seit 2007 von der ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz, unregelmässig vergeben. Der Preis würdigt das Lebenswerk einer Künstlerin, eines Künstlers, die oder der durch eine ausserordentliche Karriere, ein bedeutendes Lebenswerk herausragt und wegweisend ist für den Nachwuchs in der KleinKunstSzene. Bisherige PreisträgerInnen 2007 Mummenschanz (Andres Bossard (, Bernie Schürch, Floriana Frassetto). 2008 Dimitri.